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DB Services (Karlsruhe)
Die vier bei DB Services eingestellten Maschinen (139, 208, 249 und 272) sind buchmäßig in Karlsruhe stationiert, kommen aber deutschlandweit zum Einsatz.

 DB Kurhessenbahn (Kassel)
2002 wurde mit der Kurhessenbahn (KHB) eines von fünf RegioNetzen der DB gegründet. Seit Anfang 2005 gehör(t)en auch verschiedene 218 zum Bestand der KHB. Zunächst kam 218 200 nach Kassel, ab 2007 unterstützt durch 218 221. Diese war jedoch in schlechtem Zustand und schied bald darauf wieder aus. Seit Frühjahr 2008 zählt die ehemalige Regensburger 218 387 zum Besitz der Kurhessenbahn und erhielt erstmals eine purpurrote Farbgebung im alten Bundesbahndesign. 218 200 wurde Ende 2009 mit Fristablauf ausgemustert und inzwischen verschrottet. Zu den Aufgabengebieten gehören Güter-, Arbeits- und Sonderzüge im KHB-Streckennetz, aber auch außerhalb.

 
 DB Erzgebirgsbahn (Chemnitz, 2010-2013)

Ebenfalls ein RegioNetz und eine Tochterfirma von DB Regio ist die Erzgebirgsbahn (EGB). Da ab 2010 bei der Fahrzeugflotte (VT 642) einige Hauptuntersuchungen und Umbaumaßnahmen anstanden und die im Bestand befindliche 202 646 nicht über eine (elektrische) Zugheizung verfügte, wurden zunächst 218 324 und ein Bn-Wagen beschafft. Im April/Mai 2010 fanden Personalschulungen auf der Zschopautalbahn statt (KBS 517). Anschließend wurde 218 324 nach Mühldorf abgegeben und von 218 430 abgelöst. Im vierten Quartal 2010 kam es dann vermehrt zu Einsätzen im RB-Verkehr zwischen Chemnitz, Annaberg-Buchholz und Cranzahl sowie vereinzelt zwischen Chemnitz und Aue. Auf den anderen Strecken konnten mangels Steuerwagen keine Plandienste bestritten werden. Seit 2012 wurde die Lok nur noch für sporadische Arbeitszüge und Schneepflugeinsätze benötigt. Sie stand die meiste Zeit im ehemaligen Ausbesserungswerk Chemnitz im Freien und wurde folgerichtig am 10.07.2013 zurück nach Mühldorf abgegeben (inklusive der beiden Reisezugwagen). >> Zum ausführlichen Bildbeitrag über die EGB-218 von RMC <<

 
 DB Westfrankenbahn (Aschaffenburg)
Auch das RegioNetz Westfrankenbahn (WFB) besitzt seit Ende 2008 mit 218 105 sein eigenes "Hasenohr". Diese Lok erhielt 2010 in Anlehnung an 218 217 einen Anstrich in weinrot/beige und kam bis Ende 2012 häufig vor den farblich passenden und ebenfalls bei der WFB eingestellten TEE-Museumswagen im Sonderreiseverkehr zum Einsatz. Wegen eines schweren Frostschadens am Motor war die Lok lange abgestellt und ihre Zukunft ungewiss. Im März 2014 erhielt die Maschine einen Tauschmotor, war aber nur kurze Zeit wieder unter den Aktiven. Als Ersatz ist seit Juli 2015 die 218 460 in Aschaffenburg stationiert.

 
 DB Fernverkehr (Baureihe 218.8)
Um im Notfall liegengebliebene ICE abschleppen zu können wurden ab 2003 insgesamt 19 Loks von DB Fernverkehr erworben und zur Unterscheidung mit 800er-Nummern versehen. Die Loks sind buchmäßig in Frankfurt (Main) und Berlin-Rummelsburg beheimatet. Vergeben wurden die Nummern 218 810, 812, 813, 820-825 und 830-839. Die zweite Ziffer der Ordnungsnummer steht für die Lieferserie, z.B. 218 831 ist ex-218 394. Die Loks erhielten Scharfenberg-Adapterkupplungen. 218 820-823 sind bereits ausgemustert und verschrottet worden. Verteilt auf mehrere Großstädte machen sich die verbliebenen 15 Loks auch vor anderen anfallenden Sonderdiensten nützlich.

 
 Baureihe 225.8 (218.0)

Von den zwölf Vorserienloks wurden 2003-2005 sieben Maschinen (002-006, 009 und 011) an den Geschäftsbereich für Güterverkehr (aktuell als DB Schenker Rail bezeichnet) abgegeben und aus abrechnungstechnischen Gründen unter der Baureihenbezeichnung 225.8 eingegliedert. Mitte 2014 sind davon nur noch 225 802, 806* und 809 aktiv. Die Loks waren vorrangig in Oberhausen, zeitweise auch ein Teil in Mühldorf, stationiert. Im Rahmen der ab 2007 eingeführten UIC-Kennzeichnung enthielt die zwölfstellige Tfz-Nummer meistens wieder die alte 218-Bezeichnung.

* 225 806 wurde von der Lappwaldbahn übernommen.

 
 DB Netz
Zwei 218er sind von DB Netz übernommen worden. 218 392 ist seit Juli 2011 bei DB Netz Instandhaltung und 218 477 seit Februar 2013 bei DB Netz Fahrwegdienste eingestellt. Die Loks kommen deutschlandweit hauptsächlich vor Messzügen zum Einsatz. Sie erhielten eine am verkehrsroten Schema orientierte Lackierung mit gelbem Lokkasten und grauen Kontrastbalken.

comp 218 477 Kornbach3 13-07-19

 
 DB Gleisbau (seit 2010: DB Bahnbau Gruppe)
Am 01.01.2010 wurden alle DB-Unternehmen, die im Bereich Bauleistung an Infrastruktur tätig sind zur Bahnbau Gruppe fusioniert. Somit gingen auch die von der DBG genutzten 218 261, 287, 304 und 391 zur Bahnbau Gruppe über. Sie kommen landesweit im Bauzug-/Baustellendienst zum Einsatz. Zunächst in Augsburg-Oberhausen beheimat, sind die vier Loks seit 01.01.12 in Duisburg-Wedau zuhause. 218 261 ist noch verkehrsrot, während die drei anderen Maschinen einen gelb/schwarzen Anstrich tragen.

 
 DB Systemtechnik (Minden)
DB Systemtechnik ist das "Ingenieurbüro der DB AG" und Dienstleister im Bereich Bahntechnik. Um die beiden abgegebenen Dieselloks (753/217 001 und 002) zu ersetzen, wurde 2011 218 399 übernommen. Sie kam bis 2014 fast ausschließlich vor Messzügen zum Einsatz. Seit Januar 2015 ist sie im Besitz von ELBA Logisitk GmbH, Backnang.

Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH (MEG)

 

An dieser Stelle endet diese Dokumentation der 218-Einsätze im 21. Jahrhundert vorläufig. Ich bitte zu bedenken, dass nicht alle Einsatzgebiete und derzeit noch aktiven Loks dargestellt werden konnten.

Im Folgenden sind alle übrigen Standorte, die jemals 218 beheimateten, aufgelistet (2014 noch dort stationierte Loks in Klammern):

Flensburg, Hagen-Eckesey, Haltingen, Hamburg-Altona, Karlsruhe (218 480 u. 484), Köln-Deutzerfeld, Krefeld, Oberhausen und Rostock.

Auch in Österreich kam die 218 kurzzeitig auf der Graz-Köflacher Eisenbahn in Form von 218 117 und 256 in eigenwilliger Lackierung vor Doppelstockzügen zum Einsatz.

Möge die 218, als (fast) letzte Großdiesellok der DB im täglichen Reisezugdienst, ihren zahlreichen Fans noch eine Weile erhalten bleiben!

© 2013-2015 MBC 

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