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Erhaltene Exemplare

Neben den schon gezeigten 219 003, 219 084 und "119 158" haben einige weitere 219/229 überlebt. Zum Jahreswechsel 2001/02 übernahm die Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH (MEG) zunächst 229 120 und 173, sowie 229 184 und 199 als Ersatzteilspender. DB Bahnbau holte Anfang 2003 229 100, 126, 147 und 181 aus der Abstellung und verpasste ihnen ein zitronengelbes Farbkleid. 229 100 kam jedoch nur noch wenige Monate bis Fristablauf zum Einsatz, während die anderen drei Maschinen im Werk Chemnitz nochmals eine Hauptuntersuchung erhielten. Der Thüringer Eisenbahnverein e.V. im ehemaligen Bw Weimar (TEV) entwickelte sich ab 2003 zu einer musealen Heimstätte für weitere 229er. 229 188 wurde als offizielle DB-Museumslok hier untergestellt und erhielt eine Lackauffrischung. Ebenso trafen 2006 bzw. 2008 die nicht mehr benötigten 229 100 (bis 09/2015) und 199 hier ein. Schließlich wurde der zweite Ersatzteilspender der MEG, 229 184, im Jahr 2013 zu dem Verein Geraer Eisenbahnwelten e.V. ins ehemalige Bw überführt. 219 084 hat seit Juni 2015 ebenfalls beim TEV Weimar ihre Ruhestätte gefunden. 229 147 ist nun wieder im Ur-229-Farbkleid für Cargo Logistik Rail Service GmbH (CLR) im Einsatz, 229 181 wird ihr nachfolgen.

comp 229 147 Reuthb.Plauen 29.05.10

comp 302 Himmelhartha 12 02 16

Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die U-Boote bei Eisenbahnern und Eisenbahnfreunden eine doch recht große Fangemeinde besitzen. Es konnten einige Exemplare vor dem Schneidbrenner gerettet werden und die Einsätze der letzten aktiven Vertreter werden lückenlos dokumentiert. So schlecht, wie sie häufig geredet wird, war und ist die 119/219/229 eben doch nicht gewesen. Schließlich hat sich auch bei ihrer Ablösung gezeigt, dass die heutigen "Qualitätsprodukte" nicht minder unzuverlässig bei der Indienststellung waren bzw. sind. Bleibt zu hoffen, dass den letzten U-Booten noch ein langes (aktives) Leben beschieden sein wird. Ahoi!

© 2014-15 MBC

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